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Häufig gestellte Fragen

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Wie wichtig ist das dichte Schließen des Humidors? Muss man Dichtungen einsetzen?
Zigarren brauchen für Ihren Reifungsprozess Sauerstoff und Frischluft. Steht diese nicht zur Verfügung, so gammeln und modern die Zigarren dahin. Daher sollten Schränke (und Humidore generell) keinesfalls hermetisch abgeriegelt werden. Ganz im Gegenteil, das ein oder andere Luftloch an der Rückwand kann durchaus dienlich sein. Also machen Sie sich darum keine Sorgen, wenn die Glastüren Ihrer Zigarrenvitrine einen Spalt von 2 mm haben - völlig egal. Dann schaltet der Befeuchter eben öfters an und aus. Wenn Hersteller von Humidoren so großen Wert auf die Dichtigkeit legen, dann hat dies folgende Gründe, die sich durchaus ausschließen können :-)
- es ist ein Zeichen guter handwerklicher Verarbeitung
- der Befeuchter hat nicht genügend Power
Wenn Hersteller von Humidoren damit prahlen, dass ihr Humidor so dicht schließt, dass man zwischen Korpus und Deckel eine Briefmarke einklemmen kann und den Humidor an dieser durch die Wohnung tragen könne, dann ist dies zweifelsohne ein Zeichen hervorragender handwerklicher Leistung. Wenn dann aber in der Gebrauchsanleitung des Humidors zu lesen ist, dass man den Humidor aufgrund seines dichten Schlusses pro Woche mindestens zwei mal für 15 Minuten lüften müsse, da ansonsten die Zigarren verschimmeln, dann kann man sich doch eines gewissen Grinsens nicht erwehren... 
Fazit: Sauber bauen, keine Dichtungen.
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Wo bekomme ich sämtliche Materialien zum Bau eines Humidors?
Na raten Sie mal. Bei uns natürlich :-) Spanisches Zedernholz, Befeuchtungstechnik, Beratung. Alles aus einer Hand. Schicken Sie uns Ihre Baupläne, wir prüfen diese auf Funktionalität. Kostenlos.

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Ist neben der Befeuchtung auch eine Kühlung des Schrankes erforderlich?
Das kommt auf den Einsatzort und den Einsatzzweck des Humidorschrankes an. Wenn der Humidor in einem Ladengeschäft im Schaufenster mit Südseite steht, dann haben Sie ohne Kühlung ein tolles Treibhaus. Bei normaler Nutzung im Raum ohne direkte längere Sonneneinstrahlung ist eine Kühlung nicht erforderlich. Der einzige Grund, der dennoch für eine Kühlung sprechen würde ist, dass unter 18°C die Larven des Lasioderma (Der Tabakkäfer, der Ihre Zigarren zu Blockflöten verwandeln kann) sich nicht entwickeln. Wenn man bedenkt, dass man im Humidor das Klima der Karibik möglichst nah modellieren will, dann sind 17°C im Schrank ja nicht gerade "karibisch".
In der Praxis werden Sie keinen Unterschied in der Qualität der Zigarren feststellen können - egal ob moderat gekühl gelagert oder nicht. Voraussetzung ist immer die richtige relative Luftfeuchte von ca. 70-75% und zwar allen Unkenrufen zum Trotz unabhängig von der Temperatur. Lesen Sie hierzu bitte die Informationen zur kinetischen Gastheorie unter dem Link "Relative Lufteuchte" links in der Navigation.
Wenn Sie dennoch auf eine Kühlung nicht verzichten wollen, dann sollten Sie keine Klimageräte dazu einsetzen, da diese die Luft zwar kühlen aber gleichzeitig entfeuchten. Das würde zusammen mit der Befeuchtung eine nicht wirklich funktionierende Kombination ergeben. Verwenden Sie zur Kühlung passive Kühlelemente (Peltierelemente). Das sind, vereinfacht gesagt, zwei aufeinanderliegende Platten mit Kühlrippen. Wird das Element unter Spannung gesetzt, so wird eine Seite des Elementes kalt und die andere Seite wird warm. Wenn man die Polung umdreht passiert das Gegenteil. sie müssen dann das Element so in den Schrank einbauen, dass die Abwärme komplett nach außen geleitet wird. Und da Kälte absinkt liegt es nahe, das Kühlelement ganz oben im Schrank zu positionieren. Wir werden unser derzeitiges YTERBIUM-E so ausbauen, dass Sie durch den Einsatz eines zusätzlichen Temperaturfühlers neben der Feuchte auch noch die Möglichkeit der Temperaturregelung haben.
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Muss man die Luft im Schrank filtern, z.B. mit Aktivkohle?
In einem Schrank definitiv nicht. Wenn Sie einen begehbaren Humidorraum bauen wollen und in diesem Raum rauchen, schwitzen uns sonstige Gerüche ablassen - dann ja. Das funktioniert vereinfacht entweder über Aktivkohle-Filter oder Luft-Ionisierer. Wenn Sie den Raum richtig klimatisieren wollen, also Feuchte, Temperatur und Filterung realisieren, dann wird's teuer. Aber das ist sowieso nur in großen gewerblichen Anlagen erforderlich. Ich kenne übrigens zahlreiche Geschäfte, in denen im Humidorraum geraucht wird und die Luft wird nicht gefiltert. Und da riechts dann auch nicht wie auf dem Bahnhof. Man öffnet eben ab und an das Fenster.
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Steigt feuchte Luft nach oben oder nach unten? Wo positioniert man den Befeuchter am besten?
Wenn Sie elektronisch über einen Kaltverdunster befeuchten, dann tritt die feuchte Luft etwa 1-2 Grad kälter aus dem Befeuchter als die Luft im Schrank selbst. Folglich sinkt sie ab. Da sich aber in einem Schrank die warme Luft im oberen Teil sammelt, transportiert diese die feuchte Luft nach oben. Ergo - Befeuchter nach unten und nach oben blasen lassen. Dann funktionierts.
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Ab welchem zu befeuchtenden Volumen bietet eine elektronische Befeuchtung Vorteile?

Ab einem Volumen von etwa 40-50 Litern wird es mit passiven Befeuchtern schon schwierig, eine wirklich konstante Feuchte im gesamten Humidor zu erzeugen. Hier empfehlen wir unser Cigar Keeper Megarohr, dass Sie vertikal an der Rückwand des Schrankes befestigen. In dem Rohr können Sie Unterteilungen einsetzen, die verhindern, dass die Polymere bei Trocknung ganz nach unten rutschen und nur den untersten Teil des Schrankes befeuchten. So wird jede Etage gleichmäßig befeuchtet. Wenn Sie bedenken, dass Humidorschränke mit einer Höhe von 1,6 Metern angeboten werden und die Befeuctung mittels zweier Schwammbretter erfolgen soll, dann ist dies einfach nur lächerlich. Schwankungen von 55-85% rel. Feuchte innerhalb des Schrankes sind an der Tagesordnung und Sie dürfen die Kisten manuell umschichten. Ab einem Volumen von etwa 50-70 Litern macht eine elektronische Befeuchtung Sinn.
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